28. April 2016

{REVIEW} GARMIN FENIX™ 3

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By In Review

Mit leuchtenden Augen habe ich am Kerzerslauf das Handgelenk einer Läuferin betrachtet. Sie trug, was ich mir schon seit Langem wünschte! Eine GPS-Multifunktionsuhr für meine sportlichen Abenteuer, die auch im Alltag einsetzbar ist. Bisher hat Garmin ausschliesslich unisex oder eher Männermodelle auf den Markt gebracht. Mit der fēnix™ 3 Saphir Rose Gold ist Garmin der optische Schritt in die Frauenwelt geglückt.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Silvan Geiser von Garmin Schweiz bedanken. Er hat mir den Test der fēnix™ 3 Saphir Rose Gold erst ermöglicht!

Den Beweis für die Beliebtheit der Garmin Ladieswatch liefern Instagram, Facebook und Co. Überall wo ich hinschaue sehe ich weibliche Handgelenke an denen die fēnix™ 3 Saphir Rose Gold glitzert und glänzt.

GARMIN fenix 3 auf Instagram

Als das Paket per Expresslieferung an einem Samstagmorgen vor rund 4 Wochen bei mir eingetroffen ist, hätte ich vor Freude und Aufregung platzen können. Nicht mal mein Arbeitsweg und die so oder so schon knapp bemessene Zeit konnten mich davon abhalten, die Verpackung zu öffnen und die Uhr sofort umzulegen. Ein echter Hingucker!

BÄBÄÄÄÄM, an zarten Frauenhandgelenken ist die fēnix™ 3 Saphir Rose Gold ein richtiger Eyekatcher! 

Die Lünette sticht sofort ins Auge, zartes rose-gold wurde mit robusten Schrauben und Scharnieren an das weisse Gehäuse geschraubt. Das verarbeitete Saphirglas kann einiges aushalten, ist kratz und bruchsicher. Die Knöpfe, ebenfalls in rose-gold sind gross und auch mit Handschuhen leicht zu bedienen. Das weisse pflegeleichte Gummiarmband rundet das optische Gesamtkonzept der Uhr ab und gibt ihr den extra Touch.

Durch Grösse und Design wirkt das Damenmodell der fēnix™ 3 Saphir sportlich und sexy zugleich.

GARMIN fenix 3 mit digital Zifferblatt

Laufen, Radfahren, Schwimmen, Bergsteigen, Trailrunning – die fēnix 3 eignet sich nebst dem coolen Auftritt im Büro auch für jede Sportart

Die fēnix 3 für sportliche Ladies ist den anderen fēnix-Modellen ebenbürtig. Sie ist nicht nur eine Multisportuhr ausgerüstet mit GPS – nein! Hinter der chiquen Uhr verbergen sich zahlreiche Einstellungsmodi. Falls diese noch nicht ausreichen, finden sich im Connect-IQ™ Store weitere Applikationen für den direkten Download über die Garmin Connect-App.

In die Lünette integriert sitzen eine EXO™-Edelstahlantenne mit GPS und GLONASS für die schnelle Satellitenerfassung und eine hohe Genauigkeit. Über das 1,2 Zoll grosse Chroma™-Farbdisplay sind die Daten auch bei Sonneneinstrahlung bestens lesbar. Der Barometrische Höhenmesser und der integrierte 3-Achsen-Kompass mit Auto-Kalibrierung sind nur eines der zusätzlichen Gadgets der fēnix 3. Wer will, kann bei Bedarf auf die erweiterten Fitnessfunktionen wie Erholungsratgeber, Laufeffizienz und Lauf-Prognose zurück greifen. Für Triathleten auch nicht unwichtig die Multisport-Funktion für Laufen, Schwimmen und Radfahren. Die Konnektivität für Sensoren, LiveTracking, Smartphone Benachrichtigungen und den direkten Datentransfer geniesst die Besitzerin ebenso wie die vielfältigen Navigationsmöglichkeiten mit Wegpunkten-, Tracknavigation und TracBack™.

GARMIN fenix 3 Multisport Triathlon

Individuelle Apps, wie beispielsweise das ASICS Frontrunner Cover können ganz einfach über Connect-IQ™ geladen werden.

GARMIN fenix 3 mit ASICSFrontrunner Zifferblatt

Mein Kampf mit der Anleitung – dabei ist doch alles so easy!

Ich gebe zu, Packungsbeilagen, Geräteanleitungen und der Gleichen sind nicht so mein Ding. Nicht, dass mich diese Dinge nicht interessieren würden – im Gegenteil! Es ist mir einfach zu mühselig diese kleinen Heftchen durch zu blättern nur um dann festzustellen, dass die Information, die ich suche, nur im Handbuch steht.

Dieses Mal habe ich mich, nach ersten Schwierigkeiten durch gekämpft, durch alle 38 Seiten. Und siehe da, es war auch notwendig.

Das erste Problem hatte ich schon, als ich die Uhr mit dem Laptop verbinden wollte. Aus lauter Gewohnheit habe ich den +ANT-Stick gesucht, nicht gefunden und verzweifelt versucht den +ANT-Stick der Forerunner 910XT mit der fēnix 3 zu koppeln. Hat natürlich nicht funktioniert!

Also musste die Anleitung her. Kurz darin geblättert, nichts gefunden! Nochmal ruhig darin geblättert und auf Seite 1 (!) den entsprechenden Hinweis zur Verbindung der Uhr mit dem Laptop/Desktop-PC gefunden!

Danach lief alles reibungslos und ich weiss seither – Geduld in allen Dingen führt sicher zum Gelingen!

Zurück zur Uhr – Erfassung der ersten Parameter

Ehe man nun mit dem Training loslegen kann, gilt es die üblichen Daten zu Körpergrösse, Geschlecht, Gewicht, etc. mitzuteilen. In den ersten Tagen konnte ich mein neues Baby leider nur zur Arbeit tragen. Zuverlässig, wie erwartet hat die Garmin fēnix 3 denn auch während drei Kongresstagen all meine Schritte gezählt, unzählige Anrufe angezeigt und jedesmal artig vibriert, wenn ich eine SMS oder WhatsApp erhalten habe. Ja sogar Facebook-Meldungen wurden angezeigt. Das dezente vibrieren am Handgelenk stört überhaupt nicht.

Zum ersten Lauf mit der fēnix 3 habe ich mir ein knackiges Trainingsprogramm* auf die Uhr geladen. Zu Beginn des Trainings kurz auf Start gedrückt und darüber gestaunt wie schnell die Verbindung zum Satelliten hergestellt wird. Die Uhr überzeugt durch eine übersichtliche Menüführung und regelmässig eingeblendete Informationen zu Pace, Distanz, Erholungszustand und Pulsfrequenz.

Dabei stelle ich keine Unterschiede zwischen Lauf- und Radtrainings fest. Einzig bei den Schwimmtrainigs kann der Pulsgurt nicht getragen werden, es sei denn, man gönnt sich den HR-Swim Pulsgurt.

GARMIN fenix 3 mit HRM Run und Schrittanzeige

Datenup- und download* & Auswertung

Wie bei vielen anderen, neueren Garmin-Produkten kann auch die fēnix 3 neue Aktivitäten kabellos via WLAN in Garmin Connect uploaden oder *gespeicherte Trainings auf die Uhr downloaden. Die Übertragung der Daten via Bluetooth auf das Smartphone funktioniert nach dem Einrichten einwandfrei. Wichtig dafür ist der Download der Garmin Connect™ App.

Ich werte meine Daten meistens gemütlich abends auf der Couch aus. Da habe ich in der Regel weder Desktop-Computer noch Laptop bei mir. Die App von Garmin ist mir aber durchaus sympathisch. Sie liefert eine schnelle und vollständige Übersicht über sämtliche Aktivitäten. Je nach Vorliebe wählt man an, welche Daten angezeigt werden sollen. Ich persönlich verzichte beispielsweise darauf, meinen Schlaf zu überwachen, diese Daten werden dann also nicht angezeigt. Auch die permanente Schrittzählerei möchte ich nicht immer angezeigt bekommen. Diese Funktionen lassen sich ganz einfach in der App ausblenden. Aufgezeichnet wird aber trotzdem.

Fazit nach 30 Testtagen

Rundherum kann ich sagen, dass ich mit der Garmin fēnix 3 rose-gold sehr happy bin! Optisch und technisch kann ich keine Beanstandungen vorbringen. Multisportfreunde haben bestimmt ihre wahre Freude an diesem Gerät. Garmin gelingt es mit der fēnix 3 die bisherige Lücke zwischen Performance und Design in Sachen Frauensportuhren auf dem Markt zu schliessen.

Ich trage die fēnix 3 tagsüber zum Arbeiten, beim Sport und auch sonst eigentlich fast immer. Das Preisleistungsverhältnis für die Uhr oder das Bundle ist fair und den Features entsprechend.

Ein kleines Manko hat die Ladieswatch aus meiner Sicht allerdings schon. Sie ist mit rund 80 Gramm ziemlich schwer, weshalb ich definitiv darauf verzichte, die fēnix 3 während der Nacht am Handgelenk zu tragen.

GARMIN fenix 3 mit schlichtem Uhrenzifferblatt

Details zur Garmin Fenix 3

  • EXO™-Edelstahlantenne mit GPS + GLONASS für schnelle Satellitenerfassung und hohe Genauigkeit
  • 1,2 Zoll großes, auch bei Sonneneinstrahlung gut lesbares Chroma™-Farbdisplay
  • barometrischer Höhenmesser | 3-Achsen-Kompass mit Auto-Kalibrierung
  • Multisport-Funktion für Laufen, Schwimmen, Radfahren
  • erweiterte Fitness-Funktionen, z.B. Erholungsratgeber, Laufeffizienz und Lauf-Prognose
  • umfassende Konnektivität für Sensoren, LiveTracking, Smartphone Benachrichtigungen und direkten Datentransfer
  • vielfältige Navigationsfunktionen mit Wegpunkt-, Tracknavigation + TracBack™
  • kompatibel mit Connect IQ™ für individuelle Apps, Widgets, Uhrenoberflächen und Datenfelder
  • wasserdicht bis 50 Meter
  • Lieferumfang: Herzfrequenz-Brustgurt “Run” (HRM-Run™), USB-Lade-/Datenkabel, Netzteil, Kurzanleitung
  • Gewicht: 82 Gramm
  • Maße: 51 x 51 x 16 Millimeter
11 Comments
  1. tri2gether 28. April 2016

    toller Bericht und sehr schöne Uhr 😉 ein hoch auf Garmin!

    Reply
    • Ana
      Ana 28. April 2016

      Danke für die lieben Worte zum Bericht!

      Reply
  2. Livelinsta 28. April 2016

    Liebe Anuschka. Dein Bericht war toll zu lesen! Ich hab mir die Uhr auch schon angesehen, bin aber noch unentschlossen, ob ich mir überhaupt eine anschaffen soll!

    Reply
    • Ana
      Ana 28. April 2016

      Das kann ich verstehen – welche Sportart(en) betreibst du denn? Liebe Grüsse, Ana

      Reply
    • Ana
      Ana 28. April 2016

      PS: Jetzt wo ich weiss wer hinter „Luvelinsta“ steckt… Du kannst auch mal vorbei kommen und die Uhr anziehen für ein, zwei Laufründeli… Weisst ja wo du mich montags-freitags finden kannst:)

      Reply
  3. Pooly 29. April 2016

    Verdammt heisses Teil diese Uhr. Aber wohl ehr nichts für den Hobbyläufer denke ich.

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  4. cuerel 29. April 2016

    Hallo Ana. Ich habe seit bald einem Jahr so ein Teil in schwarz. Seit Anfang ist es mein ständiger Begleiter am Handgelenk. Ich bin nach wie vor hoch begeistert. Anfänglich habe ich es mit dem eleganten Stahlband getragen, auch beim Sport (Laufen, Radfahren, Schwimmen). Das Band resp. Schliessmechanismus ging aber innerhalb kurzer Zeit zwei Mal kaputt (wurde immer auf Garantie ersetzt). Jetzt benutze ich es nur noch mit dem Kunststoffband.

    Hier paar Details und Gedanken zur Nutzung.
    – Seit vier Monaten mit Powertap P1 Pedalen im Einsatz. Einwandfrei
    – Für die Nutzung am Triathlon Wettbewerbe hat es leider kein Schnellwechseladapter. Entweder lässt man es während dem Radfahren am Handgelenk und schaut umständlich „um die Ecke“ oder man nimmt es während der Fahrt ab und montiert aufs Lenker. Ziemlich umständlich während des Rennens. Wenn man es am Handgelenk lässt, ist die Gefahr des Verlierens während des Rennens gleich null. Ich habe nämlich beim Schwimmen auch schon andere Geräte in der Tiefe gesehen, die sich vom Schnellwechseladapter gelöst haben.
    – Auch nach bald einem Jahr ist die Akkukapazität toll.
    – Wenn ich es ab und zu beim Schlafen trage, spüre ich es überhaupt nicht. Für einen Mann ist das Teil völlig im Rahmen, was Gewicht und Grösse betrifft.
    – Erst heute habe ich entdeckt, dass es eindlich auch ein App für Windows Phone vorhanden ist. Was damit alles möglich ist, muss ich erst in Erfahrung bringen. Ich gespannt auf die ersten Interaktionen mit meinem Smartphone.

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  5. Die Fenix steht bei mir auch ganz oben auf der Liste. Gern hätte ich sie als Tagesuhr mit schwarzem Design und Metallarmband. Klar, damit ist Sport unmöglich. Wobei mir die Triathlonfunktionen und alles, was noch in ihr steckt ebenfalls sehr zusagen.

    Schöner Bericht und ich wünsche dir weiterhin ganz viel Spaß mit diesem Schatz.

    Reply
    • Ana
      Ana 3. Mai 2016

      Liebe Din, ja in schwarz sieht die Fenix auch toll aus! Hoffentlich kannst du dir diesen Traum bald erfüllen!

      Reply
  6. sys4tron 1. Juli 2016

    Wie sieht denn deine Langzeiterfahrung jetzt aus? Ich Frage gerade im Hinblick auf das Rose. Verfärbt sich das mit der Zeit, durch Schweiß oder Schwimmen? Oder hast Du bisher keine Verfärbungen festgestellt?

    Viele Grüße

    Reply
    • Ana
      Ana 1. Juli 2016

      Hallo sys4tron – Ich bin nach wie vor begeistert von der Uhr. Das rose hat sich kein bisschen verfärbt und wenn man das Armband regelmässig mit etwas Seife wäscht, bleibt auch dieses trotz Schweiss und Schmutz schön sauber! Die Rückseite der Uhr ist etwas verkratzt aber wohl eher weil ich sie via Armband um den Lenker am Fahrrad schnalle und nicht extra eine Vorrichtung dafür gekauft habe. Ich kann dir die Uhr tatsächlich nur empfehlen. Liebäugele aber gleichzeitig schon wieder mit der relativ neuen Garmin Forerunner 735xt 😉 so zu sagen als Zweituhr…

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