5. September 2016

TELLING STORIES

Today with the fablous Sarah Noemie Frieden

By In Sport

Was gibt es spannenderes und schöneres, als sich mit Gleichgesinnten über das eigene Lieblingsthema zu unterhalten? Wenn, ich neue Leute aus der Sportszene kennenlerne, interessiert mich immer auch die Geschichte hinter dem aktuellen Sportlerleben jedes Einzelnen. Sportliche, sympathische und spannende Menschen sollte man der Welt nicht vorenthalten. Ganz besonders nicht Sarah Noemi Frieden. 

Auf Sarah bin ich vor längerer Zeit durch ihren Instagram-Account aufmerksam geworden. Etwas später kam ich dann auch durch meine Arbeit bei BigFriends in Kontakt mit ihr.

Kriesen können auch stark machen

Mit viel Einsatz und Engagement geht sie Ihrem Hobby, dem Laufen nach. Angefangen hat alles, als Sarah 17 Jahre alt war. Ich hatte eine kleine Kriese in meinem Leben. Glaubte, immer allen anderen nicht zu genügen und war mit mir selber nie zufrieden. Dabei war es egal, ob es um meinem Körper oder meine Leistungen ging. Zu diesem Zeitpunkt war Sarah eine fanatische Reiterin. Sie sass rund sechsmal die Woche auf ihrem damaligen Pflegepferd Harmonie und ritt Turniere. Mit Ausdauersport war sie zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht in Berührung gekommen.

Immer mehr zog sich Sarah zurück in ihre eigene Welt. Sie schrieb gute Noten in der Schule und an ihrem Ausbildungsplatz waren alle hochzufrieden mit ihrer Arbeit. Trotzdem, Sarah war nie zufrieden mit sich selbst. Ich begann stark an Gewicht zu verlieren. Das gefiel mir, denn ich war ja nicht zufrieden mit meinem Körper. Immer mehr und mehr.  Erst durch die Sorge der Eltern hat Sarah angefangen, sich Gedanken über ihre Einstellung zum Leben zu machen. Sie hat angefangen, sich intensiv mit sich selbst auseinander zu setzen, fragte sich, wie es sein kann, dass sie immer noch unglücklich ist.

Einsicht, als Weg zum Besseren

Die Erkenntnis, dass sie keinem Klischee entsprechen und nicht unbedingt massgeschneidert für die Welt sein muss hat Sarah den Antrieb gegeben, ihr Leben radikal zu verändern. Ich fing an, das zu tun, wovon ich glaubte, dass es mir gut tut. Ich ging joggen, fuhr mit dem Rad zum Reiten und wieder nach Hause. Die 17 Kilometer lange Strecke war für mich damals absolut ausreichend.  Hinzu kam, dass Sarah anfing sich gesund und ausgewogen zu ernähren und nicht mehr jede Kalorie abzuwägen. Durch das erhöhte Sportpensum hat sich schnell erkannt, dass der Körper nur bereit ist zu arbeiten, wenn er ausreichend Energie bekommt. Schnell habe ich Freude am Ausdauersport bekommen. Ich habe angefangen an kurzen Wettkämpfen, wie dem Schweizer Frauenlauf teilzunehmen. Bald schon folgte die erste Teilnahme am Grand-Prix von Bern und weitere Läufe, bis hin zu Marathonstarts.

Infiziert vom Lauf- und Triathlonfieber

Um Abwechslung in ihr Läuferleben zu bringen, kaufte sich Sarah ihr erstes Rennrad. Sie trainierte immer öfter und ging in der neu entdeckten Sportart richtig auf. Das Reiten hat sie inzwischen an den Nagel gehängt. Mittlerweile kann ich mir ein Leben ohne Sport gar nicht mehr vorstellen.

Heute ist Sarah durch und durch ein glücklicher Bewegungsmensch! Sie sieht den Sport nicht nur als Ausgleich zum beruflichen Alltag. Sport ist für Sarah eine Leidenschaft, der sie mit sehr viel Engagement nachgeht.  Sie hat gelernt mit ihrem Ehrgeiz, der sie einst krank gemacht hat umzugehen. Sie trainiert strukturiert, nach Vorgabe unseres gemeinsamen Trainers Patrick Jaberg von tripl3.ch. Dank den Trainingsplänen von Pädu kann ich mich im Training auf mein Training und während der Arbeitszeit auf meine Arbeit konzentrieren. So schlage ich ganz einfach zwei Fliegen mit einer Klappe und bin erst noch zufrieden am Tagesende!

Wie alle Sportler hat auch Sarah ihre ganz persönlichen Ziele. Als nächstes avisiert sie eine neue persönliche Marathonbestzeit am Lanzarote Marathon. Nachdem sie in dieser Saison erstmals Triathlonluft geschnuppert hat, ist sie auch mit diesem Fieber infiziert und träumt von einer Teilnahme an einem IRONMAN. Ich bin mir sicher, so zielstrebig wie sie ist, schafft sie das allemal!

Für mich ist Sarah ein grossartiger Mensch, den ich unbedingt besser kennen lernen möchte. Eine Sportlerin, von der man sich eine Scheibe abschneiden kann, wenn’s darum geht motiviert zu sein.

Liebe Sarah, ich danke dir von Herzen für deine aufrichtigen Worte und habe mich sehr gefreut, auf diesem Weg ein wenig mehr über dich zu erfahren!

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