3. Mai 2017

RUN LIKE YOU STOLE IT

20 KM de Lausanne - A run with music

By In Sport

Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin ein Musikmensch. Ohne geht bei mir praktisch gar nichts. Morgens wird als erstes das Radio eingeschaltet, wenn ich in meinem Homeoffice sitze, spiele ich meine Library hoch und runter und im Training lasse ich mich gerade während langen Einheiten von der Leichtigkeit der Musik tragen. Musik motiviert mich, treibt mich mitunter an und vermag es, mich auch wieder zu beruhigen.

Die Musik beruht auf der Harmonie zwischen Himmel und Erde, auf der Übereinstimmung des Trüben und Lichten. – Lü Buwei

Suchen wir im Sport nicht auch immer nach einer gewissen Harmonie zwischen unseren Muskeln und unserer Ausdauerleistung, trainieren hin auf eine Übereinstimmung von  Leistungswillen und Leistungsfähigkeit?

Musik als Unterstützung im Training

Musik ist etwas wunderbares, ich lasse mich gerne von gemächlichen Beats durch Longjogs tragen. Auch, wenn ich dabei riskiere meine Umgebung nur visuell und damit nicht vollständig wahrzunehmen. Manchmal brauche ich diesen Rückzug in mein Schneckenhaus. Dann versuche ich durch Musik ganz bei mir selbst anzukommen, abzuschalten, nichts zu denken. Nur zu laufen, meine Schritte im Tack der Musik zu spüren und einen Fuss automatisch vor den anderen zu setzen.

Während Intervallen jedoch verzichte ich auf musikalische Begleitung. Hier ist es mir ungemein wichtig, mich selbst atmen zu hören. Dadurch und durch den Blick auf die Uhr kann ich inzwischen ziemlich gut eruieren, wie es um meinen aktuellen Zustand steht und mich je nachdem antreiben schneller zu laufen oder zu zügeln, damit ich die nächsten Durchgänge auch noch überstehe.

Ich glaube, in Sachen Training und Musik hat jeder Sportler so seine eigenen Vorlieben. Es gibt kein richtig und kein falsch. Jeder muss selbst herausfinden was passt und was nicht.

Mit Musik durch den Wettkampf

Bis zum 10-Kilometer-Lauf in Lausanne vor bald zwei Wochen hatte ich mit Musik im Wettkampf überhaupt keine Erfahrung. Im Triathlon führt das Hören von Musik im Wettkampf zur Disqualifikation und an Läufen habe ich bisher einfach keine Kopfhörer verwendet.

In Lausanne lief ich also zum ersten Mal mit Musik im Ohr. Meine Library war denkbar schlecht für einen Wettkampf gerüstet. Die Sounds für die langen Läufe machten das Pacen auf der Strecke nicht immer leicht. Gerade bergauf hatte ich ordentlich zu beissen, während mir Akbasha einen gemütlichen Beat nach dem anderen ins Ohr schickte. Trotzdem hat es zu einer ordentlichen Zielzeit gereicht. Allerdings werde ich meine Playliste beim nächsten Laufwettkampf besser anpassen. Einmal möchte ich ja schon noch ausprobieren, wie das Laufen im Wettkampf mit Musik funktioniert. Vielleicht kann ich ja mit den richtigen Beats per Minute noch ein Spürchen schneller rennen?!

Jaybird – Meine Sportkopfhörer

Langezeit bin ich einfach mit meinen Apple-Kopfhörern gerannt. Das Kabel habe ich dabei jedes Mal umständlich durch meinen Sportbra gefädelt. Immer hatte ich zu viel oder zu wenig Kabel, einfach nie richtig und die Ohrstöpsel haben meist auch nicht gehalten.

Mit meinen brandneuen Jaybird X3 Sportkopfhörern passiert mir das garantiert nicht mehr. Die sind nämlich kabellos und halten über Bluetooth Kontakt zum Endgerät. In meinem Fall zu meinem iPhone. Wer wissen möchte, was die Jaybird X3 Headphones so alles können, kann das in der passenden Review nachlesen.

Was haltet ihr von Läufen mit Musik?

Hat dir der Beitrag gefallen? Ich freue mich, wenn du ihm dein LIKE gibst oder ihn sogar TEILST. So, dass möglichst viele sportbegeisterte den Blogpost lesen und davon profitieren können.

2 Comments
  1. Corry 3. Mai 2017

    Toller Bericht! Bis vor einem Jahr, hörte ich zu jedem Lauftraining Musik und konnte mir einen Race ohne Musik nicht einmal vorstellen. Die Musik lenkte mich oft vom Laufen ab, dabei hörte ich Musikrichtungen, die im Alltagsleben nicht wirklich meine sind. Heute laufe ich vermehrt ohne Musik und geniesse es, das Geschehen um mich herum zu hören und wahrzunehmen. Trotzdem brauche ich bei einigen Trainings immer noch meine Kopfhörer. Es gibt wirklich kein richtig oder falsch, auch bei mir nicht …..

    Reply
    • Ana
      Ana 3. Mai 2017

      Danke für deinen tollen Kommentar Corry. Ich geniesse es, die Freiheit zu haben, je nach Stimmung, Lust und Laune zu wählen ob ich mit oder ohne Musik laufe. In der Regel ist es stark von der Laufdistanz und meiner aktuellen Motivation abhängig. Wenn ich keine Lust habe zu laufen hilft mir die Musik :-).

      Reply

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: